Chinchin Records
Die Geschichte des Labels ChinChin Records ist ein Beweis dafür, daß man mit Herzblut, Engagement und Qualitätsbewußtsein einiges bewegen kann. Denn das Label, hervorgegangen aus "Artcore Records", mußte einige Rückschläge hinnehmen, Vertriebsprobleme und –wechsel machten schwer zu schaffen. Dennoch haben die Macher rund um Martin Kratzenstein nicht aufgegeben und ein kleines, feines Label aufgebaut, das durch seine eigene Identität, seinen eigenen Stil besticht. So haben fast alle ChinChin-Produktionen eine gemeinsame musikalische "Handschrift", denn sie verbinden Stilrichtungen wie Jazz, Bossa Nova, Easy Listening und Pop zu einem ganz eigenen Gebräu, das automatisch beim Hörer für gute Laune sorgt - dabei aber weit entfernt ist von massentauglichem Gedudel. Die Künstler von ChinChin Records verbinden aber auch "richtig" eingespielte Musik und tolle Vocals mit absolut zeitgemäßen elektronischen Klängen und Grooves, bauen dabei auch geschickt ausgewählte Samples ein. Auf diese Weise ist ein ganz typischer "ChinChin-Sound" entstanden. Und so ganz "nebenbei" hat ChinChin Records bewiesen, daß man abseits des Mainstreams der Industrie einigermaßen erfolgreich sein kann – sofern man sämtliche Produktionsabläufe in eigener Hand behält und die wichtigen Entscheidungen nicht Marketingstrategen sondern Musiker treffen läßt. Auf der Website www.chinchin-records.com läßt sich nachlesen, wieviele Titel dieses Labels bereits auf namhaften Compilations weltweit verkoppelt wurden. Dies sorgt für Reputation und macht Mut.
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